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Posten-Weltrekord am Hamme-OL

 

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Der diesjährige Hamme-OL war eine ganz besondere Herausforderung. Die Veranstalter legten wie gewohnt sehr lange Bahnen, hinzu kamen aber noch sehr viele Posten: 205 Stück galt es anzulaufen. Weltweit noch nie wurde ein OL mit so vielen Posten ausgesteckt.

 

Rund 30 angefressene OL-Läufer wagten es, diese Herausforderung anzunehmen. Neben den 205 Posten galt es 27 Kilometer zurück zu legen. Der Lauf wurde in den Wäldern um Bern ausgetragen. Für die meisten Teilnehmer ging es aber nicht um Zeit und Rang, sondern eher um das Erlebnis und um eine gute Trainingsmöglichkeit zu nutzen. Der Hamme-OL, der Lauf des OL-Golden-Clubs, fand bereits zum 25. Mal statt. Die Idee dieses Golden-Clubs ist die Förderung des OL-Spitzensports.

Bei kalten Bedingungen versammelten sich die Läufer beim Riederenwald zum Massenstart. Es waren wohl alle froh, als es endlich losging. Ich hatte mir nicht bewusst eine Taktik zurecht gelegt, sondern schaute was die Gegner so machten. Es wurde dann auch nicht lange "gebummelt", es wurde ein gutes Tempo angeschlagen. Beim ersten Teil im Riederenwald lief ich immer an der Spitze mit, zusammen mit einigen anderen Läufern. Kurz bevor der Übergang über die Aare folgte, verlor ich aber den Anschluss zur Spitzengruppe, weil ich eine Route durch die Dornen wählte und dort Zeit einbüsste.

Dann folgte die beiden Teile im "Bremer". Zwischendurch nahm ich es hier etwas lockerer und lief in Trams mit. Wenn es jedoch Gelegenheiten gab, die Führungsarbeit zu übernehmen oder zu attackieren, dann nutze ich diese Chancen auch. Aber schon bald merkte ich, dass das nicht ganz Kräfteschonend war. Den 2. Teil im Bremer brachte ich noch recht gut über die Runden. Ich sehnte mich aber schon da nach Energie, die ich dann an der letzten Verpflegungsstelle vor dem Könizberg zu mir nehmen konnte. Vollständig stärken konnte ich mich aber nicht mehr. So war das Tempo dann auch nicht mehr so hoch, wie noch zuvor. Zum Glück bildete sich auch im Könizberg eine Gruppe von einigen Läufern. Wir versuchten die Konzentration hoch zu halten, um wenigstens keine, zeitraubende Fehler mehr zu machen. Das klappte recht gut. Für mich persönlich war es dann wirklich eine Erleichterung und natürlich auch ein tolles Gefühl, den letzten dieser 205 Posten zu stemmpeln!


Rangliste ( 27.3km, 475m, 205 Posten)

 

Fabian Hertner  Pratteln  2:43:20 
2 Marc Lauenstein  Cormondrèche  2:43:53 
3 Stefan Zingg  Konolfingen  2:50:41 
... Daniel Hubmann Eschlikon  ca. 3h 

 

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